PAULS JETS
und Gast
PHILIPP EISENBLÄTTER

Location Kanzem, Weingut Dr. Frey, Open Air
Datum

Freitag, 30.07.2021

Einlass 18:30 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
Preis Tickets: ab 22€
Sitzplatz freie Platzwahl(Corona Bestuhlung mit Abstand)
Website
Änderungen und Fehler vorbehalten!

PAULS JETS und Gast PHILIPP EISENBLÄTTER

Singer-Songwriter-Festival

PAULS JETS
Vor einem Jahr schrieb ich das Pauls Jets uns mit ihrem Debüt-Album „Alle Songs bisher“ in einen geheimnisvollen Zaubergarten in dem
alles möglich wird entführt hätten. Auf „Highlights zum Einschlafen“ weiten die Jets diesen Kosmos nun in abenteuerlich-nonchalanter
Manier aus. Wir fahren mit LKWs durch all diese Länder die es grade gibt, haben Schulter an Schulter mit Reinhold Messner Tragödien im
Himalaya erfahren und tauchen ab in tiefe Ozeane während die Welt grade untergeht. Wir sind unverstandene Ritter, wir lieben die Musik
und am Ende treffen wir uns erneut in einer Villa.
Musikalisch dazu ein Feuerwerk aus Spielfreude, halsbrecherischem Eklektizismus und Liebe zu schönen Klängen.
Nachdem „Alle Songs bisher“ in ungezählten Jahresbestenlisten des deutschsprachigen Raums von TAZ über Musikexpress bis zu was
weiß ich alles Lorbeeren einstreifte, frag ich mich, was dieses Wahnsinnswerk nun bewegen wird.
Paul wünschte sich einen Promo-Text ohne Superlative. Ich habe mich so gut ich konnte daran gehalten; aber ehrlichgesagt: dann
müssten er, Romy und Xavier langsam mal anfangen schlechtere Alben zu produzieren.
– Stefan Redelsteiner
„Pauls Jets sind die einzige Band, die das unendliche Erbe von Ja, Panik antreten kann, und sie sind natürlich auch viel mehr als das, sie
werden ewig sein.“ – Katharina Seidler, FM4
„Eine der größten Hoffnungen des heimischen Pops.“ – The Gap
„Pauls Jets scheinen der neue österreichische Darling zu sein.“ – Musikexpress

 

PHILIPP EISENBLÄTTER
Mein Name ist Philipp Eisenblätter. Ich bin 33 Jahre alt und schreibe Lieder.
Ich schreibe Songs, weil sie geschrieben werden müssen – ein anderer Grund fällt mir nicht ein. Der Antrieb steckt tief in mir drin, da
habe ich keinerlei Einfluss drauf. Diesem Drang gebe ich nach, manchmal ist das, wie nach Gold zu schürfen. Es gibt produktive und
weniger produktive Zeiten, der Ertrag mal größer, mal kleiner, aber der Trichter nach oben sollte immer weit sein.
Meine Musik ist eine Mixtur aus Folk, Country, Singer/Songwriter und Liedermacher – geprägt von der Musik der 60er und 70er Jahre –
Bob Dylan, Neil Young, Stones, Hendrix, Zappa, Lou Reed.
Musik, die ich quasi mit der Muttermilch aufgesogen habe, gepaart mit deutschsprachiger Musik, allen voran Element of Crime und Tom

Liwa. Ob im reduzierten akustischen Gewand oder auch mit Band, mein Widererkennungswert ist, wie wohl bei den meisten Lieder-
machern, durch meine Stimme geprägt und wird noch unterstützt durch meinen eher ruhigen Stil.

Musik war nie nur ein Hobby für mich, sondern vielmehr eine Lebenseinstellung, etwas Essentielles, ohne das ich mir mein Leben nicht
vorstellen kann. Von daher war der Übergang von Songs nachspielen hin zu eigene Songs schreiben fließend, so dass ich schon mit 16
oder 17 Jahren die ersten Lieder selbst komponiert habe – zuerst noch auf Englisch und später dann mit deutschen Texten.
Da ich in jungen Jahren nie in einer klassischen Band gespielt habe, war ich immer komplett frei und unabhängig, was mein eigenes
Musikmachen betraf. Öffentlich aufmerksam wurde man allerdings dadurch auch erst relativ spät auf mich, da ich meine Songs immer
gut unter Verschluss hielt, bis man mich aus einer Bierlaune heraus in privatem Rahmen überredete, mal etwas von mir vorzuspielen.
Als ich dann 2014 meine Frau kennenlernte, welche selbst Musik macht und mich darin bestärkte und unterstützte, ging es dann auch
in die Öffentlichkeit – Traumzeit Festival, Platzhirsch, Extraschicht und Support für Stoppok waren dann 2017/2018 angesagt, sowie die
Veröffentlichung meiner ersten EP („Gaunerstück“).
Leben kann ich allerdings leider nicht von der Musik, was mich zu einer Art Gundermann werden lässt, der tagsüber ackert und Abends
und am Wochenende zum Sänger und Künstler wird. Eine leicht schizophrene Rollenteilung, die sich allerdings auch als inspirierend
herausstellt.
Inzwischen konnte ich in meinem Umfeld weitere Menschen um mich versammeln, die an mich glauben und mich unterstützen, allen
voran und nicht zu knapp ist da Stoppok zu nennen, der mich bei seinen Konzerten als Vorgruppe spielen lässt, mir als Ratgeber zur Seite
steht und zuletzt dankbarerweise auch meine Songs aufgenommen hat in seinem Studio in Hamburg. Weiterhin meine Mitmusiker: Ich
darf einer Band vorstehen, die eine schräge Mixtur an Charakteren aufweist, sich aber sehr gut auf unsere unaufgeregte Stilistik und Art
Musik vorzutragen einigen kann.
Für das Jahr 2020 hatten wir einige spannende Projekte auf dem Plan. Speziell mein erstes vollwertiges Album, ein großes Konzert in
der Heimat, das jetzt leider nicht stattfinden kann. Die Corona-Krise verdichtet nun eben meinen Fokus aufs Album. Im Mai erscheint die
erste Single „Sucht“ begleitet von einem Video, das wir noch im Spätsommer 2019 gedreht haben und zwei B-Seiten. So hätte man das
jedenfalls früher bezeichnet als Musik ausschließlich auf Tonträgern erhältlich war.
Bescheidenheit ist eine Tugend, Lautmalerei nicht unbedingt, finde ich. In diesem Sinne freue ich mich über jede und jeden, die oder der
meine Musik für sich entdeckt und zu schätzen lernt.
Vielen Dank fürs Zuhören! Das meine ich ganz ehrlich.

 

PHILIPP EISENBLÄTTER
„Sucht“
erschienen am 15.05.2020.
Nachdem Philipp Eisenblätter um 2018 mit dem „Duisburg-Lied“ aus eigenem Antrieb Reichweitenstark auf sich aufmerksam machen
kann, entdeckt niemand Geringeres als Stoppok das Video online und kommentiert es lobend. Erst traut Philipp seinen Augen kaum,
schreibt Stoppok dann aber kurzentschlossen eine persönliche Nachricht und fragt, ob er sich vorstellen könne, Philipp vielleicht mal bei
einem Konzert eröffnen zu lassen. Gesagt, getan.
Knapp 2 Jahre später haben Philipp Eisenblätter und Stoppok bereits eine ganze Reihe Konzerte gemeinsam gespielt und sich auch als
Typen kennen und schätzen gelernt. Man beginnt sogar miteinander zu arbeiten und inzwischen liegen Songs vor, die aus der Feder von
Philipp stammen und in Stoppoks Studio in Hamburg unter dessen Leitung aufgenommen wurden. Sobald wieder erlaubt, werden die
beiden dann sogar ein vollwertiges Eisenblätter-Album zusammen aufnehmen. Soweit, so spannend!
„Auf diesen Duisburger muss man aufpassen; er könnte der Bob Dylan des Ruhrgebiets werden.“ – WAZ
Dass sich auch Tom Liwa inzwischen von Philipp Eisenblätter supporten hat lassen, spricht für die Autonomie, für die Einzigartigkeit
des jungen Musikers. Der Singer-Songwriter Eisenblätter wandelt mit seinen deutschsprachigen, melancholischen Chansons zwischen
Einflüssen aus Deutsch-Pop, Folk, Blues und 70s-Rock. Seine Texte changieren zwischen gegenständlichen, prosaischen Beobachtungen
und abstrakter Poesie. Wie im Ruhrgebiet üblich, drischt Eisenblätter auch mal Phrasen, hinterfragt die Floskeln jedoch geschickt und
setzt sie in neue Zusammenhänge, so dass sich daraus neue Bilder und Bedeutungen ergeben. Der eher ruhige, zurückhaltende Vortrag
verstärkt die Wirkung der Wörter sogar noch.
Man kann umfangreich sinnieren, wie Eisenblätter seine Texte wohl meinen mag, man kann sich aber auch einfach fallen lassen,
wenn diese ganz eigene Fusion aus Wort und Ton die Grenzen von Traum und Wirklichkeit verwischt und in andere Welten entführt.
Und spätestens, wenn Philipp seine 6-köpfige Band auf die Bühne führt, hat man für eine gute Stunde wieder das Gefühl, die Welt sei
eigentlich in Ordnung.

PAULS JETS
und Gast
PHILIPP EISENBLÄTTER

Location Kanzem, Weingut Dr. Frey, Open Air
Datum

Freitag, 30.07.2021

Einlass 18:30 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
Preis Tickets:  ab 22€
Sitzplatz freie Platzwahl(Corona Bestuhlung mit Abstand)
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Weingut Dr Frey

Alter Weg 9 · 54441 Kanzem

 

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