AMPARANOIA
Location Saarburg, Kaserne OPEN AIR,
Irscher Straße 56
Datum Freitag, 13.08.2021
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:30 Uhr
Preis Tickets ab 34,60€
Sitzplatz freie Platzwahl(Corona Bestuhlung mit Abstand)
inkl. VVK-Gebühren
Website
Änderungen und Fehler vorbehalten!

 

AMPARANOIA

Himnopsis Colectiva – Tour 2021

volksfreund

Gefördert von:

AMPARANOIA
Location Saarburg, Kaserne OPEN AIR,
Irscher Straße 56
Datum Freitag, 13.08.2021
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:30 Uhr
Preis Tickets ab  34,60€
Sitzplatz freie Platzwahl(Corona Bestuhlung mit Abstand)
inkl. VVK-Gebühren
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Zusammen mit Manu Chao und ihrer Band Amparanoia begründete die
Sängerin die Mestizo-Bewegung; Alternative Latin / Fusion / Reggae / Ska

Amparanoia mit erstem Studioalbum seit 2006
Die spanische Band Amparanoia steht seit dem Jahr 1997 für einen authentischen Mestizo-Sound gekrönt von Amparo
Sánchez‘ ausdrucksstarker Stimme und ihrem großen Charisma – Qualitäten, mit denen die Band weit über ihr Heimatland
hinaus bekannt geworden ist.
Himnopsis Colectiva wird am 14.05.2021 veröffentlicht und ist das erste Studioalbum der Band seit La Vida te Da aus
dem Jahr 2006 und folgt auf die 2018 erschienene 20-Jahre-Amparanoia-Compilation El Coro de mi Gente. Während
dieser langen Pause veröffentlichte Amparo mehrere Soloalben, bevor die Band in diesem Jahr wieder zusammenfand.
„Amparanoia ist eins meiner vielen Projekte. Als wir das Amparanoia-Abenteuer 2017 wieder angingen, verstand ich erst
nicht, dass der Sound der Band so vielen Menschen so viel bedeutete. Amparanoia steht für positive Energie, ‚rebeldia und
alegria‘, Musik, die eine spezifische Energie bringt, selbst wenn die Texte nicht gerade über die heitersten Seiten des Lebens
erzählen“.
Die zehn brandneuen Songs handeln auf eine sehr ehrliche Weise von dem für die Menschheit so merkwürdigen Jahr
2020 und wollen eine Art musikalischen Leitfaden für die „kollektiv hypnotisierte Welt“ geben, in der wir aktuell leben:
„Ich denke, wir alle hatten letztes Jahr das Gefühl, dass unsere Welt in einer Art Hypnosezustand war“, sagt Amparo, „ich
will nicht zu viel Zeit damit verschwenden, über negative Energie nachzudenken oder darüber zu sprechen, daher ist das
Album eine Art Einladung, eine Lösung für manche unserer Gefühle wie Angst und Stress in uns selbst zu suchen. Ich

glaube sehr an die Fähigkeit, positive Energie für uns und die Welt um uns herum in uns selbst zu finden.“ Der Album-
titel besteht aus den Wörtern „Hypnosis“ (Hypnose) und „Hymn“ (Lied) und verweist auf die Kraft der Musik, uns bei der

Überwindung dieses paralysierten Hypnosezustands zu helfen.
In Spanien wird das Album zusammen mit einem Buch namens Metanoia veröffentlicht, in dem Amparo neben kleinen
Geschichten auch Hinweise und Tipps für die Suche nach der eigenen inneren Stärke gibt. „Wir sollten 2020 eine lange Tour
spielen und das war nicht möglich“, so Amparo, „also suchte ich Zerstreuung.“
So wurde das Album zwischen Juli und Oktober des letzten Jahres in einem kleinen Dorf namens Santa María de la Vega
eingespielt, laut Amparo „sehr spontan“, auch wenn erste Ideen dafür schon vor ein paar Jahren entstanden waren: „Als
wir 2018 und 2019 mit Amparanoia auf langer Tournee waren, dachten wir über neue Songs nach und begannen mit der
Arbeit an ungefähr zwanzig neuen Stücken. Wir merkten, dass das Amparanoia-Publikum, für das wir all die Jahre gespielt
hatten, sich über neue Songs freute und so entschieden wir zusammen mit meinen Bandkolleg*innen Willy Fuego und
Carmen Niño, dass es an der Zeit war, an einem neuen Amparanoia-Album zu arbeiten“ so Amparo.
Das bei Amparos eigenem Label Mamita Records erscheinende Album bewegt sich musikalisch zwischen Cumbia, Reggae,
Rumba, Boogaloo, Desert Rock, Balkan Brass und purem Pop – aber mit einem elektronischen Ansatz und immer mit
Amparos warmer Stimme versehen. Koproduzent und Gitarrist Willy Fuego wie auch Bassistin Carmen Niño waren wichtige
Faktoren in der Entwicklung des richtigen musikalischen Ansatzes für Himnopsis Colectiva.

Neben Amparo (Lead Vocals, akustische Gitarre), Willy und Carmen sind im aktuellen Line-Up vertreten: Maylin Johoy
am Schlagzeug, Angie Lofer an Keyboards und der kubanische Maestro Jose Alberto Varona an der Trompete. Er ist als
einziges Bandmitglied außer Amparo selbst seit 1997 dabei. Carmen Niño stieg ursprünglich 2001 ein, legte aber zwischen
2004 und 2017 eine Pause ein, in der sie mit Jarabe de Palo spielte. Es ist insgesamt gesehen ein sehr weibliches Line-Up:
„Nachdem ich seit fast dreißig Jahren in der Musikindustrie arbeite, bin ich erstaunt, wie sehr diese ganze Industrie immer
noch hauptsächlich von weißen Männern geleitet wird“, so Amparo, „ich verstehe es einfach nicht. Daher finde ich es
wichtig für meine eigene Band, ein wenig ‚Female Power‘ zu zeigen.
Der Album-Opener „Mi Genética“ mit seinem Reggae-Rhythmus erzählt von der Familie, unseren Vorfahren und den
Werten, die wir unser ganzes Leben lang in uns tragen. „Es ist auch ein Song darüber, wie jede Frau und jeder Mann täglich
im Leben weiterkommt, wie wir uns jeden Tag von Neuem entwickeln“ so Amparo. Der zweite Song „El Dia que No“ ist
vom Balkan Brass inspiriert und katapultiert den Hörer musikalisch gesehen nach Südosteuropa; textlich gesehen ist es ein
Stück über die Zeit. Im Cumbia-Song „Yo te Doy“ wird auf humorvolle Weise davon erzählt, wie man die perfekte Balance im
Leben finden kann. Andere Stücke wie z.B. “De Principio a fin” oder „Centimetros“ sind wahre Popsongs und handeln davon,
„wie wir jeden Tag wieder neu beginnen müssen, mit Verzeihen und Vergeben, um die kleinen Dinge über uns zu lernen“,
sagt Amparo. Tracks wie „Ahora“ oder „Cumbia Perfecto“ erzählen davon, wie man im Moment leben kann ohne zu viel
zurück oder nach vorne zu blicken.
Hintergrund Amparo Sánchez:
Amparo Sánchez war immer eine sehr aktive Künstlerin – ob in puncto soziales Engagement oder in ihrer Musikkarriere. Im
Juni 2020 veröffentlichte sie ihr Soloalbum La Niña y el Lobo als Soundtrack zur gleichnamigen Autobiographie über ihre
Jugend im Granada der 1980er Jahre, als ihr Heimatland gerade das Joch von Francos Diktatur abgeschüttelt hatte.